© Jörn Bernard
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Mach mit – jeder kann helfen
Unterstütze Protect the Maldives
Du wirst einen traumhaften Urlaub auf den Malediven haben. Hättest Du das nicht gerne wieder? Und Deine Kinder? Der einfachste Weg, die Aktion zu unterstützen ist natürlich, dass Du Dich während Deines Urlaubs an unsere Ratschläge hältst. Das ist gleichzeitig unsere größte Hoffnung und wir sind sehr sicher, dass niemand dadurch ein eingeschränktes Urlaubsvergnügen haben wird. Im Gegenteil, ist es doch schön zu wissen, dass man selbst aktiv geholfen hat, dieses Naturwunder zu schützen.
Du kannst auch Mitglied in unserem Verein werden, und unsere Organisation durch Geld oder Mitarbeit stärken. Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden und Mitgliedsbeiträge angewiesen.
Mitnahme eines Manager-Paketes auf „Deine“ Insel
Das Manager-Paket dient der Akquise neuer Inseln. Es besteht aus vier Blatt Text und zwei Broschüren zur Ansicht. Es wiegt knapp 0,5 kg. Dieses Paket wird von Dir direkt auf „Deine Insel“ mitgenommen. Wir wollen, dass Du es dem Inselmanager übergibst. Wir brauchen von Dir: Zielinsel, Abflugdatum, Postadresse. Diese Infos an info@protectthemaldives.de und Du bist aktiver Helfer durch Mitnahme des Manager-Paketes. Als Dank erhältst Du vier PTM-Aufkleber.


Mitnahme von Broschüren nach Male
Der postalische Transport ist erheblich zu teuer. Wir brauchen freiwillige Mitnehmer. Das ist ganz einfach. 50 Broschüren wiegen 5 kg. Alle Broschüren werden von uns kostenlos an Dich verschickt. Fertig beschriftet für die Abgabe am Flughafen in Male, nämlich am Schalter der Empfängerinsel, nicht „Deiner“ Insel. Die Anlieferung ist angekündigt, das Personal am Schalter weiß Bescheid. Am Zoll gibt es auch keine Schwierigkeiten, die Behörden kennen unsere Aktion und unsere Broschüren. Wir brauchen von Dir: Anzahl der Broschüren (siehe Gewicht!), Zielinsel (nur für die Statistik), Abflugdatum, eine „ups-taugliche“ Adresse (wo jemand vormittags erreicht werden kann). Diese Infos an info@protectthemaldives.de und Du bist aktiver Helfer durch Mitnahme von Broschüren. Als Dank erhältst Du vier PTM-Aufkleber.
Unterstütze Partnerinseln
Klar, wer Protect the Maldives unterstützen möchte, der sollte nur Inseln besuchen, die PTM unterstützen. Das darf natürlich kein Dogma sein. Vielmehr freuen wir uns, wenn Du Dich dafür bereit erklärst, ein Manager-Paket auf eine Insel mitzunehmen, die uns noch nicht unterstützt. Denn was nicht ist, kann ja noch werden.
Berichte von Deinen Erfahrungen
Was hast Du erlebt? Berichte uns davon. Du hast einen neuen Manager kennen gelernt oder gehört, dass es einen Wechsel gibt? Wir brauchen diese Informationen. Du hast keine Broschüren vorgefunden, obwohl Du auf einer „PTM-Insel“ warst? Das müssen wir wissen.
Hast Du Kontakte?
Wir sind immer auf der Suche nach Kontakten zu Organisationen oder Personen, die uns direkt helfen können. Das kann der besondere Kontakt zum Management bei einer Fluggesellschaft sein, oder zu einer Insel selbst, oder zu einer Möglichkeit, Broschüren in Male zu lagern, oder zu Übersetzern, oder zu Verlagen, Zeitschriften, Redaktionen ... wir sind für jeden direkten Kontakt dankbar!
Reiseberichte
„Was mich gestört hat, waren die Touristen, die offensichtlich keine Ahnung haben, was sie alles zerstören, wenn sie auf dem Riffdach herumlatschen.“
„Schade, dass einige meinen, zu Fuß ins Riff wandern zu müssen, obwohl jeder weiß (oder auch nicht??), dass mit einem Tritt die Arbeit von tausenden Korallenpolypen zerstört wird.“
„Manchmal, wenn man an einem Bungalow vorbeigeht, weht es einem kalt entgegen, weil die Leute die Klimaanlage voll laufen haben, die Tür offen steht und sie selbst am Strand liegen. Und bei der Reiseleitung beschweren sie sich über den Dieselgestank des Stromgenerators, weil der natürlich immer unter Volllast läuft.“
„Der Hammer war ein (Tourist), der zu Fotozwecken eine Schildkröte an Land zog. Unter dem Gejohle seiner Landsleute. Frage mich, warum es nicht möglich ist, diese faszinierende Welt nur anzuschauen, nicht anzufassen.“
„Ein Traumurlaub. Aber es tut im Herzen weh, wenn man diese (Touristen) sieht, die in der Lagune stehen und ihre Zigarettenkippen ins Wasser schmeißen. Hallo???“
„Warum kann man eigentlich nicht einfach seinen Müll wieder mitnehmen? Was voll in den Koffer passte, wird wohl leer nicht an Volumen gewonnen haben. So eine Insel ist halt keine Großstadt mit Müllabfuhr und Recycling-Hof.“
„Interessant war, und das wusste ich nicht, dass es kein Grundwasser gibt, sondern jeder Tropfen sehr aufwändig über energiefressende Entsalzungsanlagen gewonnen werden muss.“
„Man sollte sich vom Management unbedingt mal die technischen Anlagen der Insel zeigen lassen. Dann erkennt man, wie viel Energie für die Frischwassergewinnung aus Meerwasser oder die Stromversorgung vonnöten ist.“
„Ich hasse es, beim Schnorcheln immer wieder Leute zu sehen, die sich auf die Korallen stellen, um mal die Maske zu säubern oder was auch immer. Das geht auch im Freiwasser!“
„Ein Hobby dieser (Touristen) war es, Seesterne und Seegurken auf der Terrasse zu trocknen. Warum auch immer. Hoffentlich werden sie beim Abflug gefunden und bestraft.“
„Ganz toll kam bei einigen (Touristen) der Fang eines kleinen Hais an, den sie dann alle anfassen mussten. Erst nach ca. 2-3 Minuten wurde der Hai wieder ins Wasser geschmissen.“
„Ich finde es unglaublich, wie Taucher z.B. sich an Schildkröten festhalten, mit dem Schnorchel im Riff rumpulen, um einen Oktopus für einen Schnappschuss rauszulocken, sich an Peitschenkorallen festgehalten wird, bei Strömung das Riff als Kletterwand missbraucht wird, um voranzukommen, beim Abtauchen die Leute aufs Riff knallen wie die Sandsäcke, als ob sie noch nie etwas von Tarierung gehört hätten, und dabei an jedem Knie ein dicker Haarstern-Büschel hängt (abgesehen von den großen Korallenstücken, die dabei kaputt gemacht werden), Ammenhaien ins Gesicht geleuchtet wird wie wild und wieder mal möglichst mit allen Vieren in den Überhang, ständig in die Höhlen und Überhänge getaucht wird, wobei einiges an Korallen kaputt gemacht wird, sogar Taucher am Hausriff über die Korallen marschieren, als ob es ein Trampelpfad wäre ... Man könnte die Liste hier so fortsetzen. Wir haben alles und noch viel mehr gesehen und miterlebt.“
„Es ist eine Schande, zuzusehen, wie Touristen immer wieder mit ihren Flossen über das Riffdach laufen und dem neuen Wachstum der Korallen somit keine Chance lassen. Die Entschuldigung, es sei doch sowieso alles kaputt, ist erbärmlich. Und dass es Touristen gibt, die Seesterne aus dem Meer fischen und am Strand zum trocknen legen ... unbegreiflich.“
„Ich wurde echt aggressiv, als die Schnorchelgruppe dann noch die Schildkröte für Fotozwecke gejagt hat, obwohl die gerade auftauchen wollte!! Wahrscheinlich halten die die für Fische und wissen nicht, dass Schildkröten ertrinken können.“
„Leider gibt es noch viele gedankenlose Schnorchler und Badegäste, die hemmungslos auf allen erreichbaren Korallen herumtrampeln oder sie gar vorsätzlich per Hand abbrechen. Eine gleichermaßen verbreitete Unsitte ist das Füttern von Fischen mit Brot oder Bananen.“
„Jedes Hausriff hat markierte Einstiege. Nur leider gibt es immer noch Leute, die das nicht kapieren und lieber auf den Korallen rumtreten, als die Einstiege zu nehmen!!“
„Die Korallen fangen wieder langsam an zu wachsen und es ist wirklich nervig, wenn dann ein Amateur-Schnorchler auf den Korallen steht und alles anfassen will.“
„Was jedoch furchtbar lästig ist, sind „Möchtegern-Fotografen“, die nicht gescheit tauchen können, sich mitten in die Korallen setzen, dabei alles mit Ihren Flossen abmähen und somit natürlich die Mantas verjagen; aber das Riff hat es nicht verdient, so zerstört zu werden wegen unfähigen Tauchern (wer sich jetzt angesprochen fühlt, sollte darüber nochmals nachdenken! Sonst kann man ja gleich Parkbänke ins Riffdach bauen!).“
„Langsam wächst alles wieder, trotzdem sollte man NIE NIE NIE die Korallen abreißen, oder sich gar drauf setzten! Ihr werdet lachen, aber auch solche Leute sind uns begegnet.“
„Trotz aller Hinweise konnten wir leider immer wieder beobachten, dass Touristen mit Plastiktüten und mit Messer bewaffnet aus dem Meer kamen und von dort große Muscheln mitbrachten, um diese als Souvenir mitzunehmen.“
„Die Tauchlehrerin hat uns auch erklärt, wie langsam Korallen wachsen. Wenn man das einmal gehört hat, ist man echt sauer auf solche Touristen, die Korallen abbrechen und mitnehmen. Obwohl das verboten ist interessiert die das wenig.“
„Immer wieder haben wir Touristen mit Messern im Wasser gesehen. An einer Stelle im Riff nahe des Einstiegs war immer eine junge Mördermuschel. Eines Tages war sie nicht mehr da.“
© Protect the Maldives e.V. // Last udpate: 20.12.2008 by Jörn Bernard